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Man kommt zum Tennis. Und bleibt.

vor 8 Stunden
3 Min. Lesezeit
Ein Moment, der bleibt. 🎾✨ Spontaner Besuch, zusammengerückte Tische und ein Abend, der unvergesslich bleibt: Danke an alle, die dieses Clubleben mit so viel Herz füllen! 🩵💛
Ein Moment, der bleibt. 🎾✨ Spontaner Besuch, zusammengerückte Tische und ein Abend, der unvergesslich bleibt: Danke an alle, die dieses Clubleben mit so viel Herz füllen! 🩵💛

Was macht einen guten Tennisverein aus? Gute Plätze, gutes Training, Mannschaften, Turniere? Sicher. Beim TC Mallendarer Berg Blau-Gold in Vallendar gibt es aber noch etwas, das sich schwer messen lässt. Man kommt zum Tennis – und bleibt gerne noch ein bisschen länger.


Wer wissen möchte, was damit gemeint ist, setzt sich an einem Mittwoch- oder Freitagabend einfach auf unsere Terrasse. Auf den fünf Sandplätzen wird gespielt. Kinder laufen über die Anlage. Trainingsbälle fliegen aus Körben. Irgendwo wird ein Spielstand diskutiert. Auf der Terrasse werden Tische zusammengerückt und aus dem Clubhaus riecht es nach Essen. Einer wollte eigentlich nur kurz bleiben.

Das funktioniert beim TCM BLAUGOLD erstaunlich schlecht.


Natürlich geht es bei uns um Tennis. Und davon gibt es reichlich. Immer mehr Kinder und Familien sind auf der Anlage, Mannschaften trainieren, neue Mitglieder kommen dazu. Manche kämpfen um jeden Punkt. Andere sind mit einem schönen Doppel und einem Getränk danach vollkommen zufrieden. Beides passt. Denn beim TC Mallendarer Berg Blau-Gold in Vallendar bei Koblenz muss nicht jeder dasselbe vom Tennis wollen, um dazuzugehören. Vielleicht ist genau das unser kleiner Luxus.


Von Dienstag bis Freitag: Training, Training, Training

Einen großen Anteil am Leben auf unserer Anlage hat die Tennisschule jaja.

Von Dienstag ab 14 Uhr bis Freitagabend um 22 Uhr wird trainiert: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Anfänger und Mannschaftsspieler. Im Einzeltraining oder gemeinsam in der Gruppe.

Wer einen Trainingsplatz möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden. Die Kurse sind begehrt. Und während die einen trainieren, warten die nächsten schon. Eltern treffen sich. Kinder finden andere Kinder. Man schaut noch ein paar Ballwechseln zu, kommt ins Gespräch – und bleibt.


Mittwochs und freitags kann man Clubleben riechen

Besonders schön wird es bei unseren Thekendiensten. Die Idee gibt es beim TCM schon lange: Mitglieder kochen für Mitglieder.


Von Anfang Mai bis Ende September wird mittwochs und freitags gekocht, gebraten, geschnippelt und ausgeschenkt. Menschen verabreden sich nicht nur zum Tennis, sondern zum Essen. Manche kommen auf die Anlage, obwohl sie an diesem Abend überhaupt keinen Platz gebucht haben. Kinder verschwinden irgendwo zwischen Tennisplatz, Wiese und Clubhaus und tauchen erstaunlich zuverlässig wieder auf, wenn das Essen fertig ist.


  • Aus einem Thekendienst wird ein Abend.

  • Aus vielen Abenden wird Gemeinschaft.

  • Und genau das kann man nicht organisieren.

  • Es entsteht.


Kommen. Spielen. Gehen?

Natürlich könnte ein Tennisverein auch so funktionieren: Kommen. Spielen. Gehen.

Tasche auspacken, Match spielen, duschen, nach Hause. Bei uns kommt nur ziemlich häufig etwas dazwischen. Ein Gespräch auf der Terrasse. Ein bekanntes Gesicht. Kinder, die noch nicht nach Hause wollen. Ein Getränk. Noch eins.


Oder die Frage:

„Setzt du dich noch dazu?“

Vielleicht hilft uns dabei sogar unsere Größe. Fünf Sandplätze, ein Clubhaus, eine Terrasse und viel Grün. Überschaubar, persönlich und nah. Man verliert sich hier nicht. Wer neu zum TCM kommt, verschwindet nicht in der Anonymität einer großen Sportanlage. Man begegnet sich. Und wenn man sich noch nicht kennt, dauert es meistens nicht besonders lange.


Der eigentliche Schatz

Wir freuen uns über neue Mitglieder, volle Tennisplätze, mehr Mannschaften und vor allem über die vielen Kinder und Familien auf unserer Anlage. Aber Wachstum allein ist nicht das Entscheidende. Viel wichtiger ist, dass wir uns dabei bewahren, weshalb Menschen gerne hierherkommen.


  • Diese Leichtigkeit.

  • Diese Nähe.

  • Das Gefühl, willkommen zu sein.

  • Das kann man nicht kaufen. Man kann es auch nicht in einer Vorstandssitzung beschließen.

  • Es entsteht, weil Menschen etwas beitragen.

  • Einen Topf. Einen Kuchen. Zwei Stunden Zeit. Eine Trainingseinheit. Einen Arbeitseinsatz. Ein Gespräch. Ein Lachen.

  • Oder einfach einen freien Stuhl am Tisch.


Vielleicht ist das der eigentliche Schatz des TC Mallendarer Berg Blau-Gold.

Und falls du Tennis in Vallendar oder im Raum Koblenz suchst und uns noch nicht kennst:


Komm einfach mal vorbei.

Vielleicht willst du ja auch nur kurz bleiben.

 
 
 

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